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Das SUUNTO-Modell der reduzierten Gasblasenbildung (Reduced
Gradient Bubble Model) stellt einen modernen Algorithmus zur Erfassung von
gelösten und freien Gasen in Blut und Gewebe eines Tauchers dar. Im Gegensatz zu den traditionellen Dekompressionsmodellen sind
beim SUUNTO RGBM folgende Faktoren berücksichtigt, die das Entstehen von
Mikroblasen und Dekompressionskrankheit fördern:
- Kurze Oberflächenpausen zwischen Wiederholungstauchgängen
- Tauchen an aufeinanderfolgenden Tagen
- Umgekehrte Tauchprofile (zuerst flach, danach tief)
- Schnelle Aufstiege
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Optimierte Dekompressionsdaten
Traditionell wurden in der Taucherei feste
Dekompressionsstufen empfohlen (siehe Tauchtabellen: z.B. 9, 6, 3
m). SUUNTO-Tauchcomputer bieten als Alternative zu festen
Dekompressionsstufen die Möglichkeit der kontinuierlichen
Dekompression. Der Computer zeigt jederzeit die berechnete Tiefe an,
in der eine optimale Dekompression stattfinden kann. Da die
Tiefenberechnung in sehr kurzen Zeitintervallen aktualisiert wird,
wird der Taucher in mehreren kürzeren Stufen an die
Wasseroberfläche geführt.
Die Abfolge von idealen Dekompressionstiefen fügt sich zu
einer Exponentialkurve zusammen, die die Stickstoffabsorption und -eliminierung
bestimmt. In Verbindung mit einer kontrollierten
Aufstiegsgeschwindigkeit ist diese Methode eine der natürlichsten
und schonendsten Dekompressionsmethoden.
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Zusätzlich zeigen alle SUUNTO-Computer, die den SUUNTO
RGBM-Algorithmus verwenden, die untere Grenze/Tiefe an, an der alle
Gewebegruppen mit der Entsättigung beginnen ("floor")
sowie die obere Grenze/Tiefe ("ceiling"). Diese beiden
Werte begrenzen den Dekompressionsbereich. SUUNTO ist der einzige
Hersteller, dessen Tauchcomputer diese Parameter anzeigen.Empfohlener Sicherheitsstopp
Beim SUUNTO RGBM beinhalten alle Tauchgänge tiefer als 10
m (33 ft) einen dreiminütigen Sicherheitsstopp-Countdown, der
zwischen 6 und 3 m (20-10 ft) gehalten werden soll. Sollte der
empfohlene Sicherheitsstopp abgebrochen oder nicht durchgeführt
werden, werden dem nachfolgenden Tauchgang keine
"Strafzeiten" hinzugefügt.
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Kontrollierte Aufstiegsgeschwindigkeit
Eine schnelle Aufstiegsgeschwindigkeit kann physiologische Unregelmäßigkeiten
auslösen und zu einem Dekompressionsunfall führen. Eine geringere
(langsamere) Aufstiegsgeschwindigkeit bietet zum einen die
Möglichkeit, Mikrobläschen durch die normale Atmung über die
Lunge zu beseitigen, zum anderen reduziert sich die Gefahr, dass
sich Mikrobläschen auf einen gefährliche Größe ausdehnen. Außerdem
erhöht eine langsamere Aufstiegsgeschwindigkeit aus größerer
Tiefe zusätzlich den Sicherheitsspielraum. SUUNTO
war der erste Hersteller, der die mehrstufige Anzeige der
Aufstiegsgeschwindigkeit einsetzte, ein wichtiges Instrument zur
Kontrolle des Aufstiegs. SUUNTO wendet das Prinzip einer einzigen,
langsamen Aufstiegsgeschwindigkeit von 10 m / min (33 ft / min) an.
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Persönliche Anpassung und Höhenanpassung
Tauchcomputer von SUUNTO bieten die Funktion einer
persönlichen Anpassung in drei Stufen. Dadurch kann der Taucher in
Abstufung konservativere Parameter wählen, wenn persönliche
physiologische Faktoren und/oder andere Gegebenheiten des Tauchgangs
das Risiko einer Dekompressionskrankheit erhöhen. Bei Anwendung des
gleichen Berechnungsmodells verwendet der Computer niedrigere
höchstzulässige Stickstoffpartialdrücke für jede Gewebegruppe.
Das Ergebnis ist beeindruckend: Die im Planungsmodus angezeigten
Nullzeiten des Computers sind wesentlich kürzer.
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| Wichtig:
Tauchcomputer können physiologische Gesetzmäßigkeiten
des Tauchens nicht beeinflussen und sie können gute
Ausbildung und Training nie ersetzen. Die Aufgabe des
Tauchcomputers ist es, den Taucher darin zu
unterstützen, die Gefahren, die durch Missachtung der
physiologischen Gesetzmäßigkeiten entstehen, zu
minimieren. |
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